Was ist Information?

Nein, keine einfache Nachricht und auch keine diskrete Form.

Information. Vielleicht will sich der Begriff nur interessant machen?

Information ist eine Routine. Eine nie ganz geschlossene Rotation
zwischen Natur + Technik. Zwischen zwei nicht geschlossenen Zeit-Räumen. Das können auch Mensch + Welt sein.

In diesem Fall beschreibt Information keine Gefühle, sie in-formiert Gefühle. (Kältetechnik erzeugt Wärme.) Damit verortet sie sich auf der
technischen Hirn – Seite der Schranke.
Information beschreibt keine Rationalität, sie in-formiert Rationalität.
Dann verortet sie sich auf der Blut-Seite der Schranke.
(Wärmetechnik erzeugt Kälte)

Aber hinaus will sie auf eine erweiterte Rationalität, in der diese Trennungen als notwendig barrierenvermittelt —  in einem Verbund wechselwirken, um – funktionieren zu können.

Trennung erzeugt sich, indem sie die Trennung verleugnet.

Bosonisches Schreiben.
In Texten und Kontexten. Diese erfoschen hier Natur+Technik (Funktional vermittelt. Geforscht wird hier nachmathematisch oder postmathematisch, sprachlich, interwissenschaftlich; Die Kontexte können Naturerforschung so betreiben, aber auch beschreiben, in dem der Forschende selbst als Mensch, Kalkulateur und Strömender durch diese Natur im Dialog von und mit Sprache beteiligt bleibt, zur Sprache bringt und zur Sprache gebracht wird.

Der Segler in einer thermischen Strömung verändert sich selbst aber auch die Strömung.

Zu dem und deshalb: Das Sprechen routiniert weniger einen Gestus, oder eine Stimme, eher eine bestimmte Frage. Siehe hierzu die anderen Hauptseiten. In Formationen stehen hier der Forschung näher und weniger dem Mythos. Sie berühren mehr Wissenschaft und nur selten bloßen Glauben. Sie sind keine Phantastik, vielmehr: Imagination, die hier forschend , vermittelnd, hypothetisch, konstruktiv wird. Informierend.
Dann veräußern sich sprachliche Mittel, die weniger einen Personalstil behaupten, dafür mehr sich dem jeweils gegebenen Ort in den Hauptstromprozessen der Erforschung einpassen. So würde ich sagen: Information möchte der Phantastik des Wissbaren, Denkbaren und Lebbaren auf die Spur kommen, also der Realität; und wenn es passt, kann das auch poetisch sein.

Was sind Internarrationen:

So nenne ich hier Texte, die als erzählerische Zwischenspiele eingeschoben sind. Sie schieben sich als Folgen oder komplett zwischen die essayistischen Texte.

Essays: Offene Form der Arbeit an der eigenen Dummheit.

Rezensionen: Von Büchern. Auch die gibt es hier, nicht sehr oft, aber manchmal.

Wer ist Kaminski?

Kaminski ist der Mann für naturwissenschaftliche Fakten. Er hat nicht viel übrig für Poesie. Aber so ganz sicher ist das nie. Als Naturwissenschaftler scheint er sich für Philosophie zu interessieren. Aber auch das bleibt unsicher. Jedenfalls unterhält er einen Sonderforschungsbereich und versorgt mich mit Erstaunlichkeiten. Oft ein unverzichtbarer Gesprächspartner.

Die MILD-Zeitung: bringt gute Nachrichten oder wenigstens keine schlechten, verdichtet sie manchmal und veröffentlicht sie nach vertrauenswürdiger Recherche.

„Musical Chairs.“ – When the Music Stops.

Möglich, das Spiel erzählt  einen physikalischen Seins-Ablauf
Eine Ordnung verändert sich, indem sie streut, peu a peu
an das Offene abgibt. Die Anzahl der Stühle nimmt ab,
die Moleküle einer Formation streuen. Dabei kopiert sich ein Vorgang.
Man könnte auch sagen: So existiert diese Ordnung, in dem sie abgibt.

Oder als ein Prinzip von Wahrnehmung: Der Moment
einer Beobachtung hält einen Prozess an und er-zählt ihn.
Das Quantisieren aber, die Er-Zählung, ist nur zu haben
um den Preis der aussetzenden Musik.
Ein kurzer „Still“-stand, der einen (scheinbaren) Verlust an Bewegung bedeutet.
Die Wahrnehmung quantelt. Sie „stillt“. Die Musik stoppt.
Aber das Aussetzen der Musik formiert etwas. Ein Bild.
Und dieses Bild ist eine In-Formation.

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Hinweis: Diese Seite wird vom Deutschen Literaturarchiv Marbach langzeit-dokumentiert. Sie ist ein poetisch/cognitives Projekt; das bedeutet: sie betreibt Informationsforschung und Artikulationsforschung zum Thema  Technik, Mensch,  Natur,  Physik, Kosmos  –  mit begrifflichen, semiotischen und epistemologischen Mitteln  ebenso wie mit den Pfaden der Einfühlung. Naturgemäß in einem starken Interesse an Philosophie, der Welt, der Wissenschaft und der Sprache.

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Das Projekt wird, mit Ausnahme der Archivierung, nicht institutionell unterstützt.

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