Wasser.

*

Der Himmel hat Ringe Mama.
So betritt das Kind,
an der Hand die Mutter,
für einen langen Moment,
sie bleibt am Rand, in mitten der Stadt,
einen See.
Neu sind die Gummistiefel,
grün wie Krokodile, Wolken
ringeln sich darum herum.
Mama, da schwimmt ein Blatt.
Nie würde sie fortgehen von hier.
Sie hält das Kind an der Hand,
das mit grünen Gummistiefeln,
eine Pfütze, den Himmel, betritt,
nach unten oben schaut und seine Mutter
an der Hand jetzt sieht
inmitten des Sees
die Mutter sieht, wie sie
das Fahrrad stützt an Land, in der Stadt,
nicht wartet, aber lange bleibt, nah
am Rande des Sees,
das Kind an der Hand,
mit dem Blatt, den Wolken, Krokodilen,
am Ufer des Himmels,
in grünen Gummistiefeln.
Der Himmel hat Ringe, Mama.

*

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2 Antworten zu “Wasser.

  1. T. S. W. Salomon

    Niemand schreibt immer auf demselben Niveau. Aber ich kann mich auch täuschen, deshalb werde ich Ihr Poem meiner ältesten Enkelin bei ihrem dritten Geburtstag vorlesen. versprochen. TSWS

  2. Arbitrarius Orbit

    Märchenstunde

    am Abend fallen
    aus Großvaters Mund
    die Wolken
    ins Blau

    Rauch

    Zeichen für die
    hinter den Bergen

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