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roots of the blues: Physik des Fragens


Novalis und Uwe Greßmann gewidmet, den wenigen echten Dichtern unter den hunderttausend Dichter-Imitaten.

Zum Schönen des philosophischen Fragens an die Natur ge(hört), dass der Fragesteller sich selbst immer als – in die Frage kommender – begreift,  dem die Frage (von vor_ her) zukommt.  Er hat mit seinen Fragen  „zu tun“ – noch bevor er sie als Frage be-greift. Novalis war ein Dichteringenieur, weil er etwas vom Bergbau verstand und demzufolge nicht nur über den Bergbau redete. Demzufolge verstand er auch etwas von Dichtung und redete nicht nur über Dichtung.

Das philosophische Fragen an die Natur, das zugleich ein dichterisches Fragen ist, kennt eine Art Handwerk des Fragens.

Wenn der Philosoph-Dichter-Ingenieur eine „Wie“- Frage stellt, – „Wie funktioniert das?“ –

– dann ist in dem WIE bereits ein Vergleichsprozess mit eingeschleift.  WIE funktioniert das? – fragt ebenso der Wissenschaftler und der Ingenieur.  So bleibt eine WIE-Frage an die Natur durchaus  eine philosophische Frage.  Jeder Ingenieur und Wissenschaftler ist, ob freiwillig oder unfreiwillig ein Philosoph, wenn er eine WIE-Frage stellt.

WIE? meint einen Vergleich zum „Funktioniert das WIE dieses oder jenes?“

WIE funktioniert das?- setzt also als WIE-Frage etwas voraus, mit dem man etwas vergleichen kann.

Dreht sich ein Rad (so) ähnlich WIE dieses oder jenes? WIE (so) dreht sich das Rad? Es dreht sich (so) ähnlich WIE…

WIE funktioniert das?

WIE macht als Frage einen SINN, wenn ich etwas habe, mit dem ich es vergleichen kann: WIE funktioniert das? – meint immer schon: Funktioniert es etwa (so) ähnlich WIE dieses oder jenes?

Daraus folgt: Es kann gar keine einsame WIE-Frage nach Funktion geben, die dem Fragesteller aus dem Nichts heraus zufliegt. Das WIE in einer WIE – Frage beinhaltet immer schon einen Teil der Antwort als Teil eines Ver-Gleichs-Prozesses.

Schon die Frage wird ge-geben. WIE-BITTE? geht denn das jetzt?

Daran kann man sehen, dass alle WIE-Fragen zunächst immer an die Natur gestellt werden und nicht an die Formalie von Texten.

(Der Stumpfsinn und der Schwachsinn aller Textkritik und Literaturkritik  ergibt sich aus einem Mißverstehen der WIE-Frage.
Die abgestumpfte und verblödete Form der WIE-Frage an einen Text begnügt sich im Vergleichen von Formen mit Formen. WIE schreibt er? WIE setzt er das Versmaß? WIE behandelt er die Hebungen und Senkungen?  WIE setzt er die Vokale. WIE handelt er seine Metaphern?

Daraus ergibt  sich dann die Kitschkultur der formalen Exegese, die nur noch Formen mit Formen vergleicht und den eigentlichen Hintergrund (Kosmos, Natur) einer echten WIE-Frage stumpf macht und schließlich abtötet.

Dann entsteht Lyrizitäts-Lyrik und Literarizitäts-Literatur als künstliches und wurzelloses Gebilde, die ähnlich wie superkünstlich gezogene Fabrik-Tomaten kein Aroma mehr haben, keinen echten Boden mehr durchschmecken lassen und keine echte Heimat. Eine Heimat, die der Kosmos ist.  Diese Situation  beschreibt dann die Hölle der „Kennerschaft“ – in der „Kenner-Künstler“ für „Kunst-Kenner“  Künstlichkeits-Kitsch produzieren.

Höhepunkt des Stumpfsinns der verblödeten WIE-Fragerei vergleicht schließlich nur noch Namen mit Namen.
„Dieses schreibt er WIE Goethe. Jenes schreibt er WIE Beckett. Anderes schreibt er WIE Schnitzler. Hier spintisiert er WIE Borges. Dort alegorisiert er WIE Proust. Hier träumt er WIE Novalis…etc…“

Das ist schweres Nervengift für Kultur. Damit bekommt man „Kenner-Orden“ als Mitredner aber man bekommt kein Denken, kein Dichten und auch keinen Menschen.

(Der Weinkenner ist meistens jemand, der den Wein eigentlich nicht kennt.)

***

Eine WAS-Frage im Sinne von: Was ist das? oder: Was funktioniert hier? oder auch „Was ist los? -Was ist lose? “ –  meint als Frage die offenste und zugleich verwunderlichteste Grammatik, weil hier die WAS-Frage – ein DAS immer schon mit einschließt, DAS zunächst mal nur eine Vermeldung von Gegenwärtigkeit im Gehör ausfragt, aber ohne jede Historie. – WAS?

– fragt immer in der Überraschung des Auf-Hörens oder des Auf-Horchens – WAS? What happens?

Das Auf-Hören. Hör auf.  Auf WAS?
Auf was soll ich hören?

ETWAS?  ETWA?  ET WAS?   UND WAS?

Die- Was-Frage besetzt ein starkes Gegenwärtigkeits-Feld des JETZT.
WAS JETZT? Und meint den ersten Impuls von Wahrnehmung.

Schließlich fragt man: WARUM funktioniert das? In einer Warum-Frage ist immer schon, halb-unausgesprochen ein Bezug zur Kausalität und damit zur zeitlichen Dauer gesetzt. Warum meint immer: Aus welchem Grund? Aus welcher Be-GRÜNDUNG heraus funktioniert etwas. Wo dreht die U(h)r-Sache für…und schließlich meint eine Warum-Frage immer: Aus welchem VOR-HER heraus funktioniert dieses oder jenes in sein NACH-HER hinein.

Eine erweiterte und anspruchsvollere Funktion des Fragens fragt sehr konkret nach der Involvierung des Fragestellers. Dieses Frage lautet deshalb:

Warum zeigt SICH mir dieses oder jenes? Warum ZEIGT sich MIR dieses und jenes?

In welcher Haltung VER-HALTE ich mich gerade? Dass SICH MIR dieses oder jenes ZEIGT. Welches VER-HÄLTNIS hält mein VER-Halten gerade INNE? Warum zeigt „ES SICH“ ?

Beim Ranque-Hilsch-Wirbelrohr, das nichts mit irgendeinem Maxwell-Dämon zu tun hat, könnte man also zunächst fragen – WIE- funktioniert das? Die philosophische Frage fragt nach einem Vergleich.

Funktioniert es WIE…?

Wie was?

Es genügt eigentlich völlig, sich hier klarzumachen, dass im Wirbelrohr ein
Winkel-Verhältnis wirkt.

Ein Luftstrom wird tangential, sozusagen im „rechten“- „richtenden“ Winkel eingeblasen und DREHT dann in eine Wärmearbeit der Kühlungshandlung hinein.
Es wird hier ein GRAD-Unterschied in der Temperatur erreicht mittels eines tangentialen Winkel-GRAD-Verhältnisses.

Woran erinnert mich das??

… wenn man sich klar macht, dass bereits jede Denkleistung, auch die mathematische, immer in einem Durchfluss in einem Ge-denken des Durchfließens operiert.)

Deshalb kann man an dieser Stelle auch einmal sagen, warum Temperatur eigentlich ist.

Temperatur ist ein UNTER-Schied. Eine Differenz. Eine Differenz aber kann immer nur im Unter-Schied zu ETWAS angegeben werden.

Da kein Mathematiker und auch kein Physiker oder irgendein Rechner im Universum starr und steif dasteht, ohne Temperatur,  ist auch Mathematik und die Arithmetik immer nur ein Ver-HÄLTNIS im INNE-Halten eines Ver-Haltens.  Selbstadjustiert.

Die Zahl Pi beschreibt keinen geschlossenen Kreis.

Sie beschreibt ein VER-HÄLTNIS in einem VERHALTEN zwischen Umfang und Durchmesser einer WENDUNG UND DREHUNG.  Sie ist immer unabhängig von der Größe des Kreises „die Selbe“.  SELBST-ADJUSTIERT.

Die selbe Zahl PI muss aber nicht unbedingt „die gleiche“ Zahl PI sein.

Wenn PI aber unabhängig von der Größe des Kreises ist, dann ist klar, dass alle Mathematik ein VER-HALTEN im Ver-Hältnis meint und keine starre oder steife Geometrie.

Die Mathematik be-GREIFT, womit sie es zu TUN hat.

Die wohlfeile Identifikation von Rationalität mit „Kälte“  –
(zum Beispiel Nietzsches kleinfritzchenhafte Behauptung, Parmenides sei ein kalter Denker gewesen…war es in Griechenland etwa kalt??) –

– ebenso die unbedachte Gleichsetzung von Gefühlen mit „Wärme“  –
– die kleinfritzchenhafte Gleichsetzung von Kunst mit „Intuition und Schönheit“
– bei gleichzeitiger Denunziation von „Wissenschaft und Forschung“ als „kühle Funktion“

dürfte sich hiermit erledigt haben.

( Für die Kosmologie: Wenn Temperatur ein „Verhältnis“ (Verhalten) in einem bewegten Universum ist, dann muss man sich die Frage stellen, ob weit entfernte Objekte tatsächlich im „gleichen“ Ver-Hältnis zu betrachten sind oder im „selben Ver-Hältnis“ zum  Betrachter.  Also kann man die Frage danach stellen, was „nah“ und „fern“ ist oder auch „groß“ und „klein“. Außerdem sollte man beachten in welchem Temperatur-VER-HALTEN ein in-formiert Betrachtender sich zu einem schwarzen Loch verhält. Also was bedeutet die Winkelstellung eines Betrachters zur Akkretionsscheibe eines Schwarzen Lochs. Was bedeutet das im evolutionären DAUERN seines Evolulutions-Zeit-Raums?)

Roots of the Blues…laut zu hören auf einer guten Anlage…
Andrew Wyeth – einer von den wenigen Malern des 20. Jahrhunderts, die tatsächlich auch Künstler waren
*

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Sex, Hunde, Katzen, kein Higgs-Teilchen.

Ich wette um 4242, 42 Euro, dass im CERN kein
Higgs-Teilchen gefunden wird. Und das
kann ganz ohne Formeln hergeleitet
werden.

Ja, die Überschrift ist bissel reisserisch.
Ich habe auch erst überlegt, ob ich den Sex weglasse
und stattdessen nur schreibe:
„Ich wette um 4242, 42 Euro.“
Aber dann dachte ich, seien wir doch mal realistisch,
Sex schlägt Geld, immer noch um Längen. Deshalb habe ich
mich dann auch für eine – zugegeben – sprachlich
etwas ungelenke Mischung entschieden. Die Hunde
und Katzen sind für die Tierfreunde, der Sex
ein Zugeständnis an alle, die gerne Texte lesen,
in denen es um Sex geht.

Dabei geht es hier gar nicht um Sex, oder nicht nur,
sondern um eine nachvollziehbare Überlegung zur
Forschung, genauer: Zur Quantenphysik. Noch genauer:

Es geht um die Antwort auf eine Jahrhundert-Frage, und um
die begründete Voraussage, dass im CERN
keine Wechselwirkungsteilchen für die Masse gefunden
werden.

Die Higgs-Theorie, die ein Higgs-Teilchen
voraussagt, ist falsch.

Der Grund: Die Quantentheorie ist objektiv falsch,
obwohl sie subjektiv – sozial – technologisch – richtig ist.

Wie ist das nun gemeint?

Die Begründung dafür ist eigentlich ganz einfach:

Seit ungefähr 500 Millionen Jahren hat die Evolution
die Angewohnheit, wenn sie bei höheren Tieren
Nervensysteme und Gehirne ausbildet, diese Gehirne
thermodynamisch/elektrodynamisch abzuschirmen.

Anders ausgedrückt: Ein Gehirn muss thermodynamisch/
elektrodynamisch „diskret“ – also unterschieden sein,
damit es sich – „gegen“ – das thermodynamische Fliessen
im Chaos da draussen behaupten kann. Diese Abschirmung
leistet bei allen höheren Tieren, so auch beim Menschen,
die Blut – Hirn-Schranke.

An dem Wort „diskret“ kann man schon erkennen,
wie sich der Bogen zur Quantenphysik spannt.

Denn die Hauptmarkierung der Quantenphysik ist
die „Diskretion“ – also die Erfahrung und Berechnung,
dass Energie nur in „diskreten“ auf deutsch: gehackten
Energie-Paketen – eben den Quanten – übergeben wird.

Zugleich rätselt aber seit etwa 100 Jahren
die Philosophie darüber – und Heisenberg hat sich
der Frage auch zugewandt – wie es denn sein könne,
das Energie, sprich: Wärme, sprich: Strahlung –
sich zugleich als Wellenfunktion und als Teilchenfunktion
beschreiben lasse – und wie es denn sein könne, dass
beide Funktionen zugleich vorlägen – solange – bis ein
Experimentator nachschaue – und hier also erst
mit seinem Nachschauen das Messergebnis festlege.

Berühmtes Beispiel: Schrödingers Katze.

Heisenberg brachte diese Sache auf den Punkt,
indem er feststellte: Seit der Quantenphysik befragt
der Mensch nicht mehr die Natur, sondern der Mensch
befragt die Art, wie er seine Frage an die Natur stellt.

Experimentator und Experiment sind unhintergehbar
miteinander verkoppelt.

Eine Merkwürdigkeit, die bis heute die Philosophen und
nicht wenige Physiker unter Ihnen immer wieder beschäftigt.

Bis dahin war die Wissenschaft immer davon ausgegangen,
dass der Experimentator objektiv ausserhalb des
Experiments stehe.

Und dieses Problem kann hier jetzt geklärt werden:

Die Blut-Hirn-Schranke diskretiert unser Bewusstsein.
Sie ist eine Barriere, die das molekulare, elektromagnetisch
kontinuierlich fließende Chaos sortiert, selektiert und in ein
thermodynamisches (und elektrodynamisches)
Fließgleichgewicht überführt.

Dieses Fließgleichgewicht ist das, was man Gehirn, und bei
uns auch  – Bewusstsein nennt.

Ein Fließgleichgewicht ist eine vorübergehend
stabilisierte Balance zwischen Binnenspannung
und Aussendrift.

Ein Fließgleichgewicht ist eine Diskretion, eine Stabilisierung
innerhalb der Entropie. Aber auch eine „Form“ innerhalb
des Chaos.

Ein Fließgleichgewicht ist ein Wirbel in einem Fluss.

Innerhalb des Wirbels entsteht der Eindruck von
Stabilität. (Der Eindruck von Zeitlosigkeit)

Innerhalb eines Fließgleichgewichts können Symmetrien
gerechnet, mathematisch erzeugt und halbwegs stabilisiert
werden.

(Symmetrien sind heute die Standartfunktionen der Quanten-Physik.)

Und innerhalb eines Fließgleichgewichts kann hin – und her
gerechnet werden.Vor und zurück.

Und schließlich: Innerhalb eines Fließgleichgewichts
kann – fälschlicherweise – angenommen werden,
dass Zeit relativ sei. Da sich innerhalb eines
Fließgleichgewichts ja vordergründig nicht viel verändert.

(Hier ist der thermodynamische Zeitpfeil gemeint,
nicht die Einsteinzeit, dazu weiter unten.)

Also der „Bewohner“ eines Wirbels kann nicht wissen,
dass sein Wirbel in einer Strömung in eine bestimmte
Richtung strömt. Unser cognitives – rechnendes
Bewusstsein kann deshalb vor und zurückrechnen,
und so tun, als gäbe es für Zahlen –  keine Zeit.

Unser Gehirn rechnet mit zeitlosen „kalten“ Zahlen,
was einen ontologischen Fehler mit erzeugt.
Denn Zahlen sind nicht kalt.

Da aber nun das Gehirn selbst nur in einem evolutionär
stabiliserten thermodynamischen Fließgleichgewicht
existieren kann – tut es was?

Antwort: Es reflektiert seine eigene Diskretion, seine eigene
thermodynamische Stabilität in „Gleichheitszeichen“ – in
Funktionen in Symmetrien – in Mathematik – in die
Wahrscheinlichkeits-Kalkulation – und schließlich
in Handeln, in experimentelle Technik, angewandte
Technik. Das sind – nach extern – reflektierte Stabilisierungen.

Es konstruiert – es reflektiert – da draussen – nach draussen
seine eigene Fließgleichgewichts-Symmetrie in die jeweils
neueste „Funktion“ , Technik, Gerätschaft – in ein neues
Gleichheits-Zeichen einer vorübergehend stabilisierten
Funktion, die – eine Weile – funktioniert.

Da es aber im ganzen Universum keine ganz geschlossenen
Ränder gibt, (2. Hauptsatz der Thermodynamik) hat jede
Symmetrie-Konstruktion einen natürlichen Fehler – einen Verlust,
einen Symmetrieverlust.

Ebenso wie auch ein Wirbel nicht wirklich geschlossen ist, sondern
sowohl offen als auch geschlossen.

Dieser Symmetrieverlust (Funktionsverlust) als natürlicher
Fehler, häuft sich jeweils solange an, bis „alte“ Fehler gegen
„neue“ Funktionen getauscht werden – im Wechselspiel
von Falsifikation nach Verifikation. ( Paradigmenwechsel,
Ptolemäus-Kopernikus – Newton, Einstein – Boltzmann, Maxwell – Planck etc….)

Jede Theorie ist irgendwann so fehlerbehaftet, dass
sie durch eine neue erweitert, ergänzt oder ersetzt werden muss.
Diese Entwicklung setzt sich ins Unendliche fort.

Vor ca 150 Jahren war das wissenschaftlich – technologische
Wechselspiel zwischen Verifikation und Falsifikation
bei der Beschreibung der „Energie“ angelangt.

Es konstruierte zunächst gedanklich
den „Schwarzen Körper“ als perfekt
symmetrische Reflektion von Symmetrie um die
Wärmeverteilung von Strahlung im Spektrum perfekt
symmetrisch zu beschreiben:

Zitat:

“Wenn ein Raum von Körpern gleicher Temperatur
umschlossen ist und durch diese Körper keine Strahlen
durchdringen können, so ist ein jedes Strahlenbündel
im Innern des Raumes seiner Qualität und Intensität
nach gerade so beschaffen, als ob es von einem voll-
kommen schwarzen Körper derselben Temperatur her-
käme, ist also unabhängig von der Beschaffenheit und
Gestalt der Körper und nur durch die Temperatur be-
dingt.“ Gustav Kirchhoff, 1860

Man glaubte und nahm an,
dass Wärmestrahlung und Wärme-Verteilung
kontinuierlich fließend sich gleichmäßig
von kalt nach heiß absolut gleichmäßig
verteilt abbilden ließe und sich auch so
verhielte.

Bereits diese Annahme war zugleich richtig und zugleich falsch,
(zugleich offen als auch geschlossen) weil ein solcher absolut perfekter schwarzer Körper idealisiert in Natura nicht existiert, oder er müsste total geschlossen sein,
Dann könnte man ihn aber nicht mehr bemessen.

So steckt also schon im theoretischen Gedanken
des Schwarzen Körpers das Mess-Problem, weil
jede Messung den Körper ja wieder öffnet, und er
dann nicht mehr perfekt schwarz ist.

Weil aber unser Gehirn selbst ein im Fließgleichgewicht
als wahrnehmendes und berechnendes,
die Welt über Funktionen stabilisierendes,
thermodynamisch/elektromagnetisches
Organ ist, kam es deshalb bei der
experimentellen (und mathematischen)
Überprüfung durch Max Planck zu einer
folgerichtigen Überraschung:

Die „Verteilung“ der Energie zeigte
sich nicht mehr symmetrisch und gleichmäßig
fließend, sondern bei kurzen Wellenlängen
gequantelt, gehackt.

Max Planck musste – selbst widerwillig –
das Wirkungsquantum (h) als rechnerische
Größe einführen, um die Abweichungen
der Verteilungskurve bei kurzen
Wellenlängen mathematisch zu versöhnen.

Widerwillig deshalb, weil Planck selbst ursprünglich
an Kontinuität glaubte, und ihm sein eigenes
Vorgehen und die Konsequenz überhaupt nicht
behagte.

Eine statische rechnerische Größe ist
aber selbst nur wieder eine reflektierte
Stabiliserung.

Eine Konstante ist – wie der Name schon sagt –
eine Konstante, also stabilisiert. So auch die
Konstante: h

Der experimentelle schwarze Körper
am Kaiser Wilhelm-Institut in Berlin war jedoch
auch kein perfekt geschlossener schwarzer Körper.

Er war nur sehr scharf auf eine „Beinahe-Geschlossenheit“
experimentell erpresst. (Ein Hohlraum mit einer winzigen Öffnung)
Auch dieser schwarze Körper war also bestenfalls pseudo-diskret.
Genau so – wie die warmen Zahlen und die gesamte Mathematik
in unserem Gehirn  pseudodiskret sind.
Denn auch eine Zahl, eine Funktion,
eine Gleichung, hat – im übertragenen Sinne – einen
permanenten Energie-Verlust.
Eine Zahl in unserem Kopf, eine mathematische Funktion, ist
bereits eine neuronal verteilt arbeitende „Form“ der Zeit, die
im Fließgleichgewicht des Gehirns ihre „Form“
als relativ stabil behaupten kann.
Eine Zahl wäre damit ebenfalls ein fast perfekter schwarzer Körper,
der aber nicht absolut geschlossen ist. Auch die neuronale
„Form Zahl“ hat bereits einen Symmetrieverlust.

Daran hat aber damals keiner gedacht.
Und daran hat bis heute keiner gedacht.

Max Planck tat dabei etwas, das bis heute
philosophisch nicht aufgearbeitet wurde. Er bediente
sich, um die Abweichungen im Strahlungsspektrum
mathematisch zu versöhnen, einer Formel von Ludwig Boltzmann,
die er rechnerisch umfomte.

Ludwig Boltzmanns Formel aber, welche die Wärmeverteilung
an Molekülen ca 30 Jahre früher für ideal geschlossene
Gasvolumina beschrieb, galt bis dahin eben für Moleküle, also
für diskrete und abzählbare relativ große Elemente, die
Boltzmann selbst zu seiner Zeit auch nur hypothetisch
annehmen konnte. Auch Boltzmann konnte seine Moleküle
zu seiner Zeit noch garnicht sehen.

Planck aber hatte es mit Strahlungs-Verteilung zu tun.

Jede Wahrscheinlichkeitsrechnung braucht, um Verteilungen
zu berechnen, diskrete Abzählbarkeiten (diskrete Ereignisse,
oder diskrete Dinge, Elemente, Ereignisse oder Häufigkeiten)

Hier sieht man also schon, dass bereits die Wahrscheinlichkeits-
rechnung „Diskretion“ vorraussetzt und schließlich auf diskrete
Zahlen und Ereignisse (zählbare, schätzbare Häufigkeiten)
projeziert, die sie einfach so als diskret geschlossen annimmt.

Wahrscheinlichkeit braucht Unterscheidung. Diskretion. – also Zeit.

Und die Primär-Diskretion (Unterscheidung) für unser Bewusstsein
leistet thermodynamisch/ elektrodynamisch die Blut- Hirn-Schranke.

Und die Pointe heißt: Die Blut-Hirn-Schranke selbst sortiert bereits
die ungeordnete molekulare, thermische, chaotische und
elektromagnetisch undifferenzierte Physis (Atmung, Ernährung, Ionen, Blut)
in ein geordnetes, sozusagen halbwegs berechenbares Millieu – der
ungefähren Gleichverteilung. Das Fließgleichgewicht in unserem Kopf.

Die Blut-Hirnschranke selbst sortiert und selektiert molekulare Verteilung
und elektromagnetische Verteilung.

Genau das aber beschreibt auch den historischen Übergang von
Ludwig Boltzmann (Moleküle) – nach Max Planck. (Strahlung)

Zwischen Boltzmann und Planck erkennt man eine
historische Blut-Hirn-Schranke im wissenschaftlichen
Diskretieren.

Während Boltzmann – im übertragenene Sinne für die warme Physis steht
(Blut, Moleküle, Körper)
steht Max Planck für die warme Strahlung (Gehirn, Elektromagnetismus, Ionen)

Und siehe da: Es passte. Plötzlich war auch das Strahlungs-Spektrum mit
diskreten abzählbaren Elementen (den Wirkungs-Quanten) so beschreibbar,
dass die experimentell gemessene Kurve der Verteilung „widerspruchsfrei“
abgebildet werden konnte.

Die Energie „funktionierte“ – wechselwirkte –
im wahrsten Sinne des Wortes mit der Mathematik in
unserem oder diesem Gehirn, welche ja ebenfalls letztlich
nichts anderes darstellt als eine energetische – probabilistische
(wahrscheinliche) – Bewegung.

Das Plancksche Wirkungsquantum ist also nichts anderes,
als eine konstruktive Resonanz zwischen zwei „Diskretionen“
(Pseudo-Diskretionen)

1. die energetischen „Diskretion“ unseres Gehirns durch die
Blut-Hirnschranke (bio-evolutionär), samt Zahlen, Symmetrien, Funktionen, Zeichen, Gedanken im Fließgleichgewicht.

2. der technischen Diskretion als reflektierte Diskretion (techno-evolutionär) Geräte, Experimente, Gleichungen, Labore, schwarze Körper.

Auch ein technisches Gerät ist ein Fließgleichgewicht.
Es muss als Funktion durch Strom/Energie in  Funktion – stabilisiert werden.

Das Funktionieren der Quantenphysik als Beschreibungsmodell
bis in die Techniken hinein, also bis heute, sagt damit etwas über das Funktionieren einer funktionalen Wechselwirkung
zwischen Mensch, Kognition, Bewusstsein ( brain inside) und der nur diskretiert
beobachtbaren und beschreibbaren energetischen Natur aus. (brain outside)

Deshalb sind funktionierende Techniken und Geräte bestenfalls
Bestätigungen und Perpetuierungen dieser Wechselwirkungen.
Sie sagen aber nichts über die Natur als solche aus.

Um hier gleich einem Missverständnis vorzubeugen:
Das ist kein solipsistischer Standpunkt.
Und nein, damit wird nicht behauptet,
es gäbe keine objektive Realität.

Vielmehr wird damit gesagt und zugleich bewiesen,
dass der Mensch selbst voll mit seinem Bewusstsein in
einer expansiven, also sich thermisch und informell
ausdehnenden Wechselwirkung als Teil einer
Wechselwirkung mit der Realität befindet.

Information und Energie unterliegen beide der Entropie,
also der Streuung. Und in dieser Streuung, das weiß man
seit Ilya Prigogine, können auch wieder neue Formen
entstehen. (Formen sind Diskretionen)

Ungefähr so wie ein Segler auch Teil der Thermik ist,
die ihn zugleich trägt, die er aber auch benutzt und dadurch
verändert. Ein Segler innerhalb einer Strömung verändert
auch die Strömung

Und die unhintergehbare nichtrelativierbare objektive Größe
dieser Bewegung ist die thermodynamische Entropie, mit anderen
Worten: Die absolute kosmologische Realzeit.
Mit noch anderen Worten: Die Expansion des Kosmos.

Diese Expansion hat einen Strömungsdruck der zu „Raumzeiten“
verwirbelt. Ergo Massen. Aber diese Zeit ist nicht relativ. Denn die Zeit ist die Entropie Strömung, die zu Massen (und Leben und  – statistisch dann – bei entsprechenden Bedingungen zu Einzellern, Mehrzellern und Gehirnen) verwirbelt. Weil Dissipation bei entsprechenden Bedingungen sich in
Diversifikation von Details fortsetzen kann.

Das widerspricht Einstein nicht. Es setzt nur den Schwerpunkt
anders, hier auf den Strömungsdruck der Entropie,
der zu Zeit-Räumen verwirbelt, die sich schließlich zu Massen
verdichten. (Energie-Dichten)

Mit wieder anderen Worten: Zeit = Form = Masse = Energie.

Massen sind „Formen“ – und als solche „Formen“ sind
Massen beschleunigt rotierende Wirbel der kosmischen
Expansion.

Die so genannte dunkle Energie ist
der Strömungsdruck der expansiven Entropie,
der Formen, Massen, Leben, und schließlich „Bewusstsein“
wirbelnd – rotierend – „formt“.

Die so genannte „dunkle Materie“ ist das informationelle
Potential, „ungeformte“ Masse, welche die sichtbare gewirbelte
Materie wie „Wasser“ einschließt.

Masse = Zeit. Gravitation ist der Strömungs-Sog – zwischen Zeit-Raum-Wirbeln (Massen)

Ein „Wechselwirkungteilchen“ der Masse kann deshalb am CERN nicht gefunden werden.

War das CERN deshalb umsonst?

Nein, weil auch eine Falsifikation, also ein Irrtum eine Information ist,
die Entwicklung vorrantreibt, in dem Falle eine neue Physik, eine
Physik ohne Blut-Hirnschranke, eine Physik die mit warmen Zahlen
rechnet, und nicht mehr mit kalten, zeitlosen.

Mensch und Technik wachsen synchron in Wechselwirkung von Funktion
nach Dysfunktion nach Funktion…..von Symmetriekonstruktion
nach Symmetrieverlust nach Symmetriekonstruktion aus der
Entropie hervor.

Und diese Feststellung ist objektiv. Eine objektive
Realität. Die unabhängig von einem Beobachter ist.

Die Quantentheorie ist eine subjektiv-soziale- „richtige“ Theorie
aber objektiv ist sie falsch.

Wechselwirkung braucht keine „Teilchen“
Wechselwirkungen sind Rotationen (Routinen)
Richtungstausch-Routinen zwischen Wirbeln,
die sich entweder anziehen (unterschiedliche Drehrichtung)
oder abstoßen (gleiche Dreh-Richtung)

Deshalb kann jede Wechselwirkung auch als Schwingung
(Sinus-Rotation) abgebildet werden.

Was also sind Quanten?

Ein kurzes Bild:

Wenn man einen Ton auf einer Mundharmonika bläst, dann
erhält man einen kontinuierlichen Ton.
Wenn man zusätzlich aber mit seinem Kehlkopf noch einen Ton dazu erzeugt,
dann fängt der Ton insgesamt an zu flattern. Weil der Kehlkopfton
den Ton der Mundharmonika konstruktiv auslöscht und „diskretiert“
Dieses Tonflattern schwingt nun zwischen den Stimmlippen des Kehlkopfs
und der Stimmlippe der Munharmonika hin und her.
Im übertragenen Sinne sind dieses Tonfllattern die Quanten.
Es kann nicht genau gesagt werden, ob der Kehlkopfton des Beobachters flattert (brain inside) oder der Ton der Stimmlippe der Mundharmonika (brain outside)
Beide Orte sind gleich wahrscheinlich und wechselwirkend schwingend miteinander gekoppelt. Eine konstruktive Resonanz, die sich ergibt, weil
unser eigenes Bewusstsein historisch über permanente trial and error – Prozesse –
über die weitere Feinausbildung der experimentellen Fähigkeit irgendwann
die „Resonanz-Auflösung“ seiner eigenen thermodynamischen „Diskretion“ durch die Blut-Hirnschranke auf seine energetische Umwelt – diskret – konstruktiv – überträgt.

Was genau der hier postulierte Strömungsdruck ist und warum er exsistiert, wird
die Zukunft beantworten. Ich vermute, dass der Urknall ein erster Symetriebruch zwischen Energie und Information war, also nichts anderes als die Erfindung der „Eins“ – die nur in Wechselwirkung zur „Nicht-Eins“ exisiteren kann.

Ich wette 4242,42 Euro, dass im CERN kein Higgs-Teilchen diskretiert wird.

Weil Masse = Form = Zeit – ist.

Der Mensch, sein Gehirn, seine Technik ist lediglich selbst ein mit der
Energie gleich-gültiger kosmologischer Verteiler von
gleich-gültigen Ereignissen. (Diskretionen.)

Der freie Wille ist sowohl wahr als auch scheinlich.

Ein Lebewesen mit Bewusstsein ist selbst nur  eine
wahrscheinliche statistisch verteilte Wahrscheinlichkeit.

Die Zeit-Verzögerungen bei den Libet-Experimenten der Hirn-Forschung, sagen
nichts weiteraus, als dass die Hirnforscher selbst auch ein Gehirn haben. Die Zeitverzögerung zwischen Bereitschaftspotential und der Ausübung einer Handlung ist eine gekoppelte Irritation zwischen den Hirnforschen, der Technik und der Versuchs-Person.

Die Kopplung zwischen unserem Bewusstsein und der thermischen „Funktion“
als Technik, ist auch der Grund, warum Physiker sich regelmäßig darüber wundern, warum bestimmte Konstanten so fein abgestimmt sind, dass nur eine minimale Änderung hinter dem Komma den ganzen Bau, den ganzen Kosmos und damit den Menschen unmöglich machen würde. Mit anderen Worten:

Die Physiker haben immer mal wieder den Eindruck, dass die Katze genau da
die Löcher im Fell hat, wo die Augen rausgucken. Auch diese Frage wäre
damit nun geklärt.

Soviel zu Ockhams Rasiermesser.

Abschlussbericht Labor, Freitag der 13. November 2009

Achso, der Hund fehlt noch, der Pudel, des Pudels Kern – ein Wirbel hat kein Kern.

Nachtrag: Es ist sehr wichtig, dass die Wissenschaft in Zukunft das Resonanzverhältnis zwischen unserem internen Fließgleichgewicht (brain-inside) und dem kontinuierlichen DELTA-Feld der Entropie (Universum-brain-outside) darauf hin untersucht, ob es anthropo-harmonische Wahrnehmungs-Selektionen gibt, die auf einer ganz bestimmten Resonanz, also auf einem ganz bestimmten „harmonischen“ Verhältnis zur entropischen Energie des Universums hinweisen. Hier muss nach selektiven Harmonisierungen gefahndet werden (Fourier, Metrik, Lissayou, Musik-Wissenschaft) – ebenso wie nach einem harmoniserten Verhältnis zur Zahl PI.
Es ist höchstwahrscheinlich, dass die antrophotechnische Physik uns nur einen möglichen Ausschnitt des Universums zeigt, nämlich den, der „harmonisch“ oder „metrisch“ mit unserer evolutionären Routinen-Resonanz konstruktiv gekoppelt ist.