Coronalogie: Fliehkraftregelung

Das Max Planck-Institut für Alles beschäftigt sich nicht mit „Wie“-Fragen, sondern mit „Warum“-Fragen. Dabei wurde erkannt, dass Corona etwas verdeutlicht, das so ähnlich wie die Fliehkraftregelung bei einer Dampfmaschine funktioniert.

Der Fliehkraftregler einer Dampfmaschine ist die wichtigste Erfindung des 19. Jahrhunderts als Instrument zur Regulierung der Drehzahl.
Wie er funktioniert, ist leicht einsichtig.



Die selbe Drehzahl, die die Maschine schnell drehen lässt, sorgt auch dafür, dass sie nicht zu schnell dreht oder gar überdrehen kann. Die beiden Massekugeln werden durch die Zentrifugalkraft nach außen geschleudert. Dieser naturgegbene Effekt wirkt über eine mechanische Winkelanordnung auf ein Ventil, das von den beiden Kugeln verschlossen wird, wenn die Drehzahl einen bestimmt Größe erreicht. Auf diese Weise bleibt die Drehzahl in einem konstanten Normbereich.

Wenn man sich die Globalisierung und die Mobilität als eine hochdynamisch drehende Dampfmaschine vorstellt, dann wirken Viren-Ereignisse, wie gerade jetzt, ganz offensichtlich regulierend oder bremsend auf die Gesamtdynamik. Das Ventil muss geschlossen werden, die Drehzahl wird verlangsamt, Beschleunigung und Dynamik bremsen sich ein.
Zwischen Natur (Virus) und Technik (Der mobile Mensch) herrscht ein ähnliches Verhältnis. Die hochdrehenden technologischen Dynamiken und Mobilitäten werden durch das Coronavirus jetzt eingebremst.
So, als gäbe es bei hochdrehender technologischer Dynamik eine damit einhergehende ansteigende Wahrscheinlichkeit für das Auftauchen von Mutationen bei den RNA-Viren. Die Zentrifugalkräfte treiben die Kugeln nach aussen, die Viren geraten im Zuge der globalen Dynamiken in einen statistisch komplex beschleunigten Pool des Durcheinanderwirbens und der beschleunigten Vaporisation. Die Wahrscheinlichkeit für epidemische Ereignisse der Corona-Art steigt an, ebenso für die Mutationsrate der Viren.

Das Ergebnis: Die Maschine wird gebremst. Das Ventil geschlossen. Die Bewegung verlangsamt.

Die Kugeln senken sich ab, und geben das Ventil wieder frei.

Und so weiter. Ein erstes klassisches Beispiel für eine systemimmanente Regelung. Die Verursachung der Beschleunigung sorgt zugleich auch für die Einbremsung. Zu vermuten ist ein dynamischer Informationserhaltungssatz zwischen Virus (Natur) und Technik (menschliches-technologisches Bewusstsein) Das Beschleunigende wirkt zugleich als das Bremsende und umgekehrt.

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