…zu einem Logik-Problem

Der Begriff „mehrwertige Logik“ wurde erfunden, um zu ergründen, ob neben der zweiwertigen Logik von „wahr/falsch“ eventuell noch andere Werte wie  „möglicherweise“ oder „höchstwahrscheinlich“ oder „sowohl als auch“ oder „schaun wa mal“ abbildbar sind.

(„Schaun wa mal“ ist eine Funktion, die einer Maschine nur schwer zu vermitteln sein dürfte..aber man soll ja nie nie sagen.)

Nun weiß man, dass der Begriff „mehrwertige Logik“ ebenso eine Augenwischerei ist, um Entscheidungsprozesse maschinell abzubilden. Auch der Begriff  „selbstlernende neuronale Netze“ wird zwar immer wieder genannt oder behauptet, bleibt aber letztlich programm-intentional komplett nichtkosmologisch, also dumm. Es gibt keine „selbstlernenden“ Maschinen, oder man weitet den Begriff auch auf einen Stein aus. Der Stein ist sehr selbstlernend. Er liegt so auf der Erde, wie er es „gelernt“ hat. Wäre eine Maschine „lernfähig“, dann würde sie alles mögliche tun, nur nicht „immer besser funktionieren“. Denn das wäre das Dümmste.

Es kann deshalb hier angezweifelt werden, ob das Problem „Logik“ in der Form für das menschliche Denken überhaupt existiert und philosophisch relevant ist.

Schon ein „wahr“  – kann garnicht hinreichend qualifiziert werden im Sinne einer Übereinstimmung mit dem, was „nicht falsch ist“ ist.

Denn „nicht falsch“ im Sinne von „wahr“ kann auch das „Falsche“ sein.

Oder anders gesagt: „wahr“ kann nur als etwas  „wa(h)r“ g e -w o r d- e n e s
erfasst werden.

So, wie die „falsche“ Auskunft auf einem Bahnhof dazu führt, dass ich in einen „falschen“ Zug einsteige, aber trotzdem alles nachfolgende Handeln und Tun nichtsdetoweniger „wahr“ ist und „wahr“  g e w o r d e n  sein wird.

Aber auch die „falsche“ Auskunft kommt noch von irgendwo  – her.

Eine „falsche“ Auskunft auf einem Bahnhof kann durchaus „wahr“ werden, weil man zum Beispiel in diesem falschen Zug den einzig  „wahren“ Menschen seines Lebens kennenlernt, mit dem man dann den Rest seines Lebens verbringt.
Wie erklärt man das einer Maschine?

Ob man dabei sein eigentliches Reiseziel verpasst, das heißt: im „falschen Zug“ sitzt, hat mit Logik nichts zu tun, obwohl es das Bedürfnis nach Logik untergräbt.

Logik kann  eventuell projeziert werden – im Sinne eines zeitlich dauernden Vergleichs-Prozesses. Sie wäre nur anders zu artikulieren.

Wenn ich am Bahnhof frage:

Fährt dieser Zug so, WIE ich  – erinnere –  dass er fahren sollte, weil ich ein UNTER-SCHIEDENES   Ziel   ERINNERE – nämlich die Stadt Rotterdam.?

Ich muss ja das Ziel – erstens: unter-scheiden von anderen Städten, zum Beispiel von Hamburg, und – zweitens: muss ich es dauernd er-innern, wenn ich das Ziel erreichen will.

Aber in diesem ersten UNTER-SCHEIDEN des Ziels (Ich unter-scheide Hamburg von Rotterdam –  FÄLLT die Zeit.

Die Zeit SCHEIDET Hamburg von Rotterdam. Irreversibel.
Mir geFÄLLT Rotterdam.

Erinnert mich die Aufschrift auf dem Bahnsteig oder am Zug an mein Ziel, dass ich unter-scheidend „ins Auge“ gefasst habe?

Wenn ja, dann „stimmt“ zunächst die Hypothese.

Bringt mich der Zug ans Ziel meiner unter-scheidenden Erinnerung – nämlich nach Rotterdam? Wenn ja, dann „stimmt“ der Zug.

Er bringt mich in die Heimat meines erinnerten Zieles.

Ziele sind Erinnerungen.

Insofern ist „Über -Ein-Stimmung“ (Vermählung) das bessere Wort für „Wa(h)r.“ im Sinne von „UNTER-WEGS“ sein.

Auch wenn ich in Rotterdam ankomme, bleibe ich ja trotzdem unterwegs.

Wo ist Rotterdam? Wo beginnt es, wo fängt es an? – Oha ein Vers!

Rotterdam, Rotterdam – da komm ich her, da fang ich an.

Rotterdam, Rotterdam…so schlagen die Schienen im Eisenbann.

Unterwegs nach Unterwegs.

„Richtig“ im Sinne der Logik –  hieße dann: Etwas stimmt unter-wegs …..über-ein.

Damit hätte sich auch das Thema „Logik“ von philosophischer Seite an das  – dauernde – Zeit-Problem, an die  Schwerkraft  und an die Be-Wegung gekoppelt.

Jemand, der eine Sanduhr bauen möchte, muss die Sanduhr „vorher“ mindestens einmal „im Kopf“ gedreht haben, sonst kennt er ihr Prinzip nicht.

Die Sanduhr ist nur denkbar (also machbar) aus dem Geist des Um-Drehens.
Sie kommt aus der UM-Drehung. Was für die Sanduhr gilt, gilt für alles, was „gezählt“ werden kann. Zählen heißt Drehen.

Ebenso muss die neuronale  Kontextualisierung als werdend und organisch aus der Dauer herauswachsend als ge-worden angesehen werden.

Kontexte waren Werdendes, sind Gewordenes

Ihre Wa(h)rheit ergibt sich als Gewordenheit in einem UNTER-WEGS-SEIN – in ÜBER-EIN-STIMMUNG.

Die Logik-Diskussionen des 20igsten Jahrhunderts sind von philosophischer Seite betrachtet – Firlefanz – solange sie nicht den Bezug zur Schwerkraft

vernehmen – zum VIEL LEICHT.mel3
*

*

plant (v.) „put in the ground to grow,“ Old English plantian, from Latin plantare (see plant (n.)). Reinforced by cognate Old French planter. Without reference to growing, „to insert firmly,“ late 14c. Of colonies from c.1300. Figuratively, of ideas, etc., from early 15c. Meaning „to bury“ is U.S. slang from U.S., 1855. Related: Planted; planting.plantation (n.) mid-15c., „action of planting,“ from Middle French plantation, from Latin plantationem (nominative plantatio) „a planting,“ noun of action from past participle stem of plantare „to plant“ (see plant). Historically used for „colony, settlement in a new land“ (1610s); meaning „large farm on which tobacco or cotton is grown“ is first recorded 1706.plantain (n.1) „banana,“ 1550s, plantan, from Spanish plátano, plántano, probably from Carib palatana „banana“ (Arawak pratane), and altered by association with Spanish plátano „plane tree,“ from Medieval Latin plantanus „plane tree,“ itself altered (by association with Latin planta „plant“) from Latin platanus (see plane (n.4)). So called from the shape of its leaves. There is no similarity or relation between this plant and plantain (n.2).plant (n.) Old English plante „young tree or shrub, herb newly planted,“ from Latin planta „sprout, shoot, cutting“ (source of Spanish planta, French plante), perhaps from *plantare „to drive in with the feet, push into the ground with the feet,“ from planta „sole of the foot,“ from nasalized form of PIE *plat- „to spread, flat“ (see place (n.)).

Broader sense of „any vegetable life, vegetation generally“ is first recorded 1550s. Most extended usages are from the verb, on the notion of „something planted;“ such as „construction for an industrial process,“ 1789, at first with reference to the set-up of machinery, later also the building; also slang meaning „a spy“ (1812). Many of these follow similar developments in the French form of the word. German Pflanz, Irish cland, Welsh plant are from Latin.

Wilhelm Müllers –  Gedicht  –  Stundenglas und Weinglas – 1824: enthält enorm viel Physik. Prost!

Der Alte, der die Stunden mißt,

Hat Sand in seinem Glase,

Daher er auch so grämlich ist

Vom Zeh bis in die Nase.

Hätt‘ er im Glase unsern Wein,

Was würden das für Zeiten sein!

Da würde sie den trägen Schritt

Gar bald verlernen müssen,

Die gute Zeit, sie müßte mit

Auf Händen und auf Füßen,

Sie müßte mit uns, Zug auf Zug,

Hinauf, hinab, in leichtem Flug!

Nun aber rinnt sie stäubchenweis

Durch ihre Nadelöhre,

Und ängstlich guckt der finstre Greis,

Daß nichts den Paß ihr störe.

Und wenn das Glas ist ausgeleert,

So wird es wieder umgekehrt.

Hätt‘ er im Glase unsern Wein,

Ich glaub‘, es könnt‘ geschehen,

Daß dann viel flinker aus und ein

Die Stunden thäten gehen.

Das Glas wär‘ schneller ausgeleert

Und öfter wieder umgekehrt.

Nun, Kronus, bleib‘ in deinem Gang!

Ich geh‘ nach meinen Sinnen,

Und lasse keine Stunde lang

Mein Glas feintröpfelnd rinnen.

Hinein, heraus mit einem Zug!

Zum Schleichen ist noch Zeit genug.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s